Langsam, werden es wieder mehr Spieletage, die mit der rollenden Ludothek stattfinden! Und das Echo der Besucher ist einfach toll, jeder einzelne Veranstaltungsort war von Lachen und Freude erfüllt.
Wieder ein ganz großes Dankeschön, an meine Partnerunternehmen, die diese Spieletour für Gemeinden, Schulen und Bibliotheken leistbar machen. Diese Unterstützung ist es, die, in Zeiten von Rezension und Sparpaketen, es allen Menschen ermöglicht neue Spiele kennenzulernen!
Egal wer, oder woher, egal wie wohlhabend (oder nicht), egal wie alt. Es sind Familien, die zusammen spielen und die Liste der nächsten Anschaffungen planen oder einfach nur einen schönen Tag miteinander verbringen. Es kommen Senioren, manche mit Begleitung, andere alleine (und auf der Suche nach etwas sozialem Kontakt).
Und alle spielen miteinander. Sprechen miteinander. Und lachen miteinander. Kann sein, dass ich mit meinen paar hundert Besuchern tatsächlich keine Ahnung habe, aber die ganzen Verallgemeinerungen, wie sie in vielen Medien so lautstark propagiert werden, kann ich nicht bestätigen.
Eine Anekdote: Die Mittelschule besucht den Spieltag, je eine 3. und 4.Klasse, zeitgleich kommt der Kindergarten mit mehreren Gruppen... Na und? Kein Problem, denn mit den "Großen" (ja, einige der Kids sind erheblich größer als meinereiner!) habe ich vorher das geklärt. Denn, liebe Erwachsene: Denen kann man vertrauen. Das Zauberwort ist Respekt. und damit meine ich nicht den Respekt den ich, als altes Wesen, mir erwarte - nein, es ist der Respekt, den ich den jungen Leuten entgegenbringe. Und wenn dann diese zwei Gruppen sich vermischen, die Jungs bei der Brio liegen und Kindergartenkinder mit ihnen lachen und eine Fantasiewelt bereisen, dann ist die Welt wohl in Ordnung. Oder die Kleinen, Kapla und BioBlo Teile aufnehmen und weitergeben, von klein zu groß, bis dann die größten Kids die obersten Steine eines gemeinsamen Turms einbauen. Oder eine Gruppe ganz junger, bis junger Damen miteinander die ganzen Peppa Pig Spiele durchspielen... Oder eine Kugelbahn einmal quer durch den Saal gebaut wird und die kleinen Kinder mit einer Riesenfreude die Kugeln vom Ende wieder an den Start bringen. Es ertönt der Gong und diese Zeit hat ein Ende, alles wird schnell verräumt und plötzlich ist der Saal leer und still. Plötzlich läutet ein Handy. Und noch eines. Und ein drittes Handy meldet sich auch noch, als eine Gruppe SchülerInnen in den Saal stürmt. Die Handys waren so unwichtig, dass sie einfach darauf vergessen haben. Vielleicht war da etwas wichtiger, als diese Dinger? Hmm... :)))
Ich werde in dieser Blog Ebene, diesen Text wohl noch oft wiederholen: Ich habe den schönsten Beruf der Welt.